Urlaubsfotos mit Nikon

Fotostopp in Dänemark

Urlaubsfotos mit Nikon

Ich gehöre sicherlich nicht zu den Profifotografen, die ihr Handwerk perfekt beherrschen. Aber wer möchte nicht schöne Urlaubserinnerungen haben, die nicht durch unscharfe Fotografien getrübt werden. Ich habe mich jetzt durchgerungen und mir in diesen Tagen eine neue digitale Spiegelreflexkamera zugelegt.

Die Auswahl fiel wahrlich nicht wirklich leicht, gibt es doch viele wirklich tolle Kameras, die für den Hobbyfotografen geeignet sind. Wofür ich mich entschieden habe und warum, das kannst du in meinem heutigen ausführlichen Blogbeitrag erfahren.

Meine grundsätzlichen Überlegungen

Ich wollte eine Kamera haben, die mit einem zusätzlichen Zoomobjektiv nicht mehr als 1000 Euro kosten sollte. Ich habe bereits mehrere kleinere Digitalkameras im Besitz, die aber bei weitem noch nicht die Leistungen bringen, die ich mir wünschen würde. Bisher hatte ich mit meiner Nikon V1 wirklich gute Erfahrungen gemacht, aber leider scheitert es dabei gerade an der möglichen Zusatzaustattung, wie Objektive ohne Adapter, für die Kamera V1.

Mein Anforderungsprofil:

- Leichtes Gewicht,

- weniger als 1000 Euro inklusive Zusatzobjektiv 18-300mm,

- drehbarer, schwenkbarer Monitor,

- zahlreiches mögliches Zubehör,

- Handlichkeit und

- schnelles Auslösen

Glücklicherweise gibt es inzwischen digitale Spiegelreflexkameras, die kaum Wünsche auslassen und dabei zu einem ansprechenden Preis zu erwerben sind. Aber je größer die passende Auswahl ist, umso schwerer fällt manchmal dann tatsächlich die Entscheidung.

Meine Entscheidung fiel dementsprechend nicht wirklich leicht

Ich habe mich am Ende für die Nikon D5300 in einem Kit* entschieden. Dazu gehörig ein Objektiv 18-55 aus dem Hause Nikon. Mein Traum für ein zusätzliches Objektiv war nun, ein Zoomobjektiv, das bis zu 300mm ermöglichen würde. Safari-Fotoaufnahmen lassen grüßen.

Das angebotene und wirklich tolle Objektiv aus dem Haus Nikon mit einer Brennweite von 18-300 mm war mir aber ehrlicher weise dann doch etwas zu teuer. Auch wenn der Preis zweifelsfrei berechtigt ist. Also habe ich mich für ein Vergleichsmodell aus dem Hause Sigma* entschieden. Und ich habe diese abschließende Entscheidung nicht bereut.

Nikon D5300  18-55 / 3.5-5.6 AF-P G DX VR ( 24.78 Megapixel (3.2 Zoll Display) )

Wofür will ich die Kamera nutzen?

Wer einen Reiseblog besitzt, der versucht diesen Blog mit schönen Fotos zu unterstützen. Fachliches Können und der Blick für das richtige Fotoobjekt ist die eine Seite. Auf der anderen Seite spielt aber unbestreitbar das technische Equipment für gute Fotos eine wichtige Rolle.

Mir lag darüber hinaus sehr viel daran, bei meinen Reisen nicht große Fototaschen mitnehmen zu müssen, um das gesamte Kameraequipment transportieren zu können. Größere Zoomobjektive sind nun einmal technisch bedingt doch etwas sperriger.

Mit meinem Ergänzungsobjektiv liege ich da noch bei einem transportablen Volumen. Darüber hinaus deckt die Kamera mit dem 18-300mm Objektiv meine persönlichen Wünsche vollkommen ab.

Die Lieferung erfolgte sehr schnell und ich konnte schon nach wenigen Tagen Kamera und Zusatzobjektiv auspacken und in meinen Händen halten. Und wurde nicht enttäuscht.

Die Nikon D5300 zeichnet sich durch eine wirklich durchdachte Technik aus, die Geschwindigkeit der Fokussierung ist meiner Ansicht nach sehr gut und die vielen Sensoren der Kamera bieten die Chance, scharfe Fotos zu schaffen. Und das auch bei nicht gerade optimalen Lichtverhältnissen.

Wichtig war mir auch der schwenkbare und drehbare Bildschirm, der gerade bei Videoaufnahmen sehr gute Dienste leistet. Hierfür werden auch im Zubehörmarkt Schutzfolien angeboten – ob diese wirklich notwendig sind? Den Monitor kann ich ja auch nach innen klappen und somit einfach beim Transport schützen.

Ich glaube, ich werde zukünftig mit meiner neuen Nikon D5300 auf meine bisherige Videokamera verzichten zu können. Die Qualität der Videoaufnahmen und der Ton sind nach ersten Versuchen bestechend gut.

Bei einer schnellen 64 GB-SD-Karte*, die ich mir gesondert bestellt habe und optimaler Videoaufnahmeeinstellung zeigt die Kamera im Display an, dass Aufnahmen bis zu zwanzig Minuten problemlos möglich sind. Nachdem ich nun einen kleinen Film in wenigen Minuten gedreht habe, zeigt die Kamera allerdings immer noch 20 Minuten an.

Es scheint also wohl doch etwas mehr möglich zu sein. Ich werde nach einem größeren Videoprojekt noch einmal in einem gesonderten Beitrag auf dieses Thema zurückkommen.

Zahlreiche bereits vorprogrammierte Filteroptionen bieten gerade dem Laien ein großes Spielfeld.

So bewundert ihr wie ich diese tollen „Miniaturaufnahmen"? Die Kamera beherrscht diese Fähigkeit wirklich klasse und einfach. Eine Nachbearbeitung ist nicht erforderlich.

Ich bin da wirklich nicht der „Könner" und bin über jede Hilfe glücklich, die mir eine solche Kamera „von Haus aus" geben kann. Vieles an dieser Kamera ist selbsterklärend und nach etwas Ausprobieren sind die wichtigsten Funktionen für gute Fotos schnell verinnerlicht. Ein umfangreiches Handbuch und natürlich zahlreiche Tipps in den Foren oder in guten Fachbüchern helfen dabei, dann auch die letzten vielleicht noch vorhandenen Hürden der Kamerabedienung zu erlernen.

Aber nicht davon abhalten lassen, die Kamera einfach auszuprobieren, die fertigen Ergebnisse werden bestimmt auch dich überzeugen! Die Automatikfunktion der Kamera nimmt dir viele Handgriffe vor dem ersten Bild ab. Mit einer einfachen Einstellung kannst du verschiedene Blitzvariationen einrichten oder den automatischen Blitz auch einfach abschalten.

Klasse finde ich die eingebaute WLAN-Option der Kamera:

Nach wenigen Handgriffen hatte ich mein Smartphone mit der Kamera gekoppelt und konnte nun nicht nur mittels Handy die Kamera auslösen, sondern sogar die gerade fotografierten Bilder sofort zum Beispiel an meinen Instagram-Account senden. Und das alles nur mit wenigen Klicks und absolut laiensicher – genau so etwas brauchte ich.

Alle fotografierten Bilder wurden an das Smartphone übertragen, wurden in einem gesonderten Ordner in der Galerieanzeige des Handys aufgeführt und können am Handy dann sogar sofort bearbeitet werden. Ein tolles Gadget finde ich. Die GPS-Daten können in der Kamera auch gleich ohne weiteres Zubehör gespeichert werden. So weißt du immer ganz genau, wo das einzelne Foto aufgenommen wurde.

Zusätzliches Zubehör für mich

Dennoch werde ich mir eine kleine Fernbedienung für die Kamera* zulegen, das Smartphone werde ich sicherlich tagtäglich bei der und für die Kameranutzung in Gebrauch haben.

Als weiteres „Spielzeug" habe ich mir ein externes Mikrofon* bestellt, auch wenn die Mikrofone der Nikon schon sehr ansprechend sind. Das sind beides aus meiner Sicht keine „must have", aber was man hat, hat man.

Fazit

letzte Aktualisierung-Fotoquelle:amazon.deZuletzt aktualisiert am: 24.09.2017 um 15:54 Uhr.

Ich denke, dass ich mit dieser neuen Ausstattung eine gute Wahl getroffen habe und dabei tatsächlich bei einem Gesamtwert für Kamera-Kit und Zusatzobjektiv unter 1000 Euro geblieben bin. Mein Ziel ist damit also sehr gut erreicht. Es sind momentan sehr viele digitale Spiegelreflexkameras auf dem Markt, die sehr gute Leistungen erbringen.

Die Auswahl fällt wirklich schwer. Vielleicht konnte dir aber mein Bericht bei deiner persönlichen Auswahl helfen. Nicht zuletzt bleibt immer der Hinweis, den ich auch von vielen Fachverkäufern erhalten habe: Spare nicht beim Objektiv. Ich glaube, dabei habe ich mit dem Sigma 18-300-Objektiv* keinen Fehler gemacht.

Welche eigenen Erfahrungen hast du mit dem Thema Kauf oder der Nutzung einer „digitalen Spiegelreflexkamera" der gehobenen Einsteigerklasse gemacht?

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