Blogparade: Meine ersten Einnahmen…

 

Blogparade – wenn der erste Rubel rollt…

Mit meinem kleinen und bescheidenen Blog über Urlaubsreisen an die Jammerbucht von Dänemark habe ich ein persönliches Interessengebiet aufgegriffen. Wir reisen eben nun einmal sehr gerne an die Nordseeküste und verbringen in stetiger Wiederkehr einen Teil unseres Jahresurlaubs an der Jammerbucht.




So konnte es nicht ausbleiben, dass ich mich in diesem Blog mit dem Thema beschäftige und meine eigenen Urlaubserfahrungen sehr gerne weitergebe. Dabei finde ich selbst so manche Neuigkeit oder auch schon einmal ein kleines noch geheimes Reiseerlebnis an der dänischen Nordseeküste.

Mit einem kleinen Reiseblog Geld verdienen-geht das?

Da ein solcher Reiseblog nun einmal neben jeder Menge Zeit auch finanzielle Ausgaben benötigt, habe ich zur Deckung dieser Ausgaben Affiliatelinks in meinem Blog eingebaut. Dabei geht es mir ganz besonders darum, nur das zu empfehlen, wovon ich selbst überzeugt bin.

In seiner aktuellen Blogparade auf SiN greift Peer Wandinger diese Thematik auf und fragt, wie es damals war als die ersten Einnahmen eintrudelten, wie dieses Gefühl war und welche Motivation mich antreibt. Lass Dich von meinen Einnahmen überraschen…

Es hat erfreulicherweise gar nicht lange gedauert, bis meine ersten Einnahmen eingingen. Ich nutze auf meinem Reiseblog die Möglichkeiten, die mir das Amazon-Partnerprogramm* oder aber auch Google-Adsense bieten.

Die Frage kommt dann natürlich auf, was biete ich meinem Leser denn an sinnhaften Produkten in einem Reiseblog an? Und so liegt der Schwerpunkt meines Blogs dabei eher auf Informationsvermittlung. Das Angebot an Produkten ist da eher ein Nebeneffekt.

Jubel – die erste Provision wurde mir gutgeschrieben!

Es war ein aufregender Moment als ich zum ersten Mal sah, dass mein Reiseblog die ersten (wenigen) Einnahmen erzeugte. Die erste Einnahme war ein Klick auf eine Adsense Anzeige und erbrachte mir „satte“  43 Cents. Aber dabei sollte es nicht bleiben.der erste Cent

Waren es bis zum April nur 2,90 Euro,  ging es anschließend erstmalig mit Amazoneinnahmen weiter.  Über die Startphase berichtete ich bereits sehr ausführlich in einem anderen Blog-Beitrag auf dieser Seite aus dem April diesen Jahres.

Hier einmal ein sehr guter Reiseführer oder dort die Möglichkeit, zu einem Angebotspreis ein absolut cooles Reisenotizbuch zu erwerben, später es kamen noch ein paar Euros hinzu.

Und ich muss zugeben, am Anfang konnte ich es nicht sein lassen, jeden Morgen auf das Vortagesergebnis im Dashboard des Amazon-Partnerprogramms zu schauen. Zwischenzeitlich hat sich dies deutlich reduziert. Jetzt schaue ich dort nur noch alle zwei Tage dort vorbei. 🙂

Klar, mit solchen günstigeren Produkten für den geneigten Leser meines Blogs kommen keine Großbeträge zusammen. Es sind manchmal aber einfach die Kleinigkeiten im Leben eines Reisebloggers, die mich hierbei dann doch sehr happy machen.

Mein Ziel bis zum Jahresende?

Am Jahresende hoffe ich einfach darauf, dass meine Seite meine Ausgaben gut decken kann und ich vielleicht einen kleinen Betrag für andere Projekte nutzen kann.

Darüber hinaus habe ichRelaxen Bloggen mich auch über Anfragen von Herstellern gefreut, einzelne Produkte persönlich testen und bewerten zu können.

Bisher halten sich solche Anfragen zwar in Grenzen, aber darüber bin ich auch nicht unglücklich.

Hier bleibe ich aber meinem Grundsatz sehr treu, dass ich sehr deutlich mache, dass ich das Produkt so bewerte, wie ich es persönlich empfinde.

An meinem „Lebensstil“ ändern solche Einnahmen natürlich nichts.

Aber: Sie sind eine sehr erfreuliche Bestätigung für das, was ich tagtäglich in meinem Reiseblog mache. Da ich einem Hauptberuf nachgehe, gibt es für mich auch aktuell keine Notwendigkeit, meinen Lebensunterhalt durch einen Blog bestreiten zu müssen.

Gibt es einmal keine Einnahmen, dann kann ich damit sehr entspannt umgehen. Und so resultierte eben auch das Gefühl der Freude aus dieser Grundeinstellung. In manchen Monaten verdiene ich etwas mehr Geld als ich eigentlich erwartet habe und in manchen Monaten, tja da müsste ich eine dünne Suppe essen.

Allein von meinem Reiseblog möchte ich auch eher gar nicht leben, denn so kann ich mir die Freiheit herausnehmen, das zu tun, wonach mir der Sinn ist – und damit nicht in die Situation zu kommen, über ein Thema zu schreiben, nur weil es eben etwas Geld einbringt.

Wie entwickelten sich die Einnahmen im Laufe der Zeit?

Mein Reiseblog ist jetzt seit Oktober 2016 online, das sind also gerade einmal etwas mehr als neun Monate. Da habe ich nicht erwartet, dass sich tausende an Leser auf meine Beiträge stürzen werden.

Und so ist es ja auch nicht eingetreten, aber monatlich sind es dann doch ungefähr 150 Besucher, die auf meiner Seite verweilen und überwiegend über Suchmaschinen wie Google oder Bing auf meine Seite finden. Und erfreulicherweise weist meine aktuelle rückblickende Sitzungsdauer inzwischen einen Durchschnittswert von drei Minuten aus.

Jeder meiner Leser schaut sich durchschnittlich zwei Beiträge an. (Also denk daran: Du solltest Dir noch mindestens einen anderen Beitrag hier anschauen!)

Damit bin ich, was die Besucherzahlen anbetrifft, zwar noch nicht zufrieden. Aber ein solch junger Reiseblog braucht eben auch seine Zeit. Ich denke, dass dies jeder Blogger in der Anfangszeit einfach berücksichtigen und deshalb nicht verzagen sollte.

Das meiste Geld verdiene ich unverändert inzwischen über Affiliate Marketing via Amazon, durch Kooperationen mit Tourismusunternehmen oder dem Google-Adsense-Programm. Letzteres hatte ja dankenswerterweise  für meine ersten Einnahmen gesorgt.
Bei den Einnahmen ist es, vergleiche ich dies mit anderen Reisebloggern, ruhig und entspannt.

Durchschnittlich zehn Euro pro Monat sind aktuell nicht wirklich bahnbrechend. Aber in der Summe sind das eben vielleicht 120 Euro in einem Jahr. Diese zehn Euro hätte ich ohne meinen Reiseblog eben nicht. Und darüber freue ich mich.

Vor allem weiß (und hoffe) ich doch auch, dass sich das mit Gewissheit zum Jahresende spürbar verbessern wird. Die Erfahrungen mit anderen Nischenseiten bestätigen mir diese Vermutung.

Gründe dafür: Der Reiseblog ist dann zum Jahresende und nach 14 Monaten inzwischen bekannter und viele Besucher der Seite beginnen zu der Jahreszeit damit, ihren Jahresurlaub 2018 zu planen und sich intensiver zu informieren.

Aber die Einnahmen, die ich mit meinem Reiseblog mache, die sind gewiss nicht meine Hauptmotivation, diesen Blog zu betreiben. Diese liegt immer noch darin, dass es mir Freude bereitet, mein Insiderwissen anderen mitteilen zu können.

Und wie geht es besser als mit einem privaten Reiseblog über die wunderbare Jammerbucht?

Durchschnittlich investiere ich in der Woche wohl mindestens 5 Stunden in den Reiseblog.Ziel Reiseblog

Vielleicht sind es sogar auch ein paar Stunden mehr, aber ich zähle die Stunden schon eine ganze Weile nicht mehr und mache dabei auch heute weiterhin keinen Unterschied, ob es ein Werktag oder Wochenende ist.

Ich schreibe und arbeite für meinen Reiseblog dann, wenn mir danach ist. Diese Einstellung kann sich verständlicherweise natürlich nicht jeder Reiseblogger leisten, der davon leben muss.

Einen Artikel für einen Reiseblog vorzubereiten, interessante Themen zu finden und mit geeigneten Fotos zu versorgen, das dauert oftmals viel länger, als sich vielleicht der Eine oder Andere vorstellen mag.

Nur eben mal schnell eine Email beantworten, ein neues Instagram-Foto einstellen, ein Update installieren… das ist selbstverständlich alles Arbeit. Aber es macht mir Freude. Einen „schnellen Euro“ erwirtschafte ich damit natürlich nicht.

Vorankündigung

Die heutige Blogparade von Peer bietet mir angenehmerweise die Möglichkeit auf einen Termin hinzuweisen:
Im Oktober dürfen meine Leser hier in diesem Blog dann lesen, wie sich meine Einnahmen nach einem Jahr entwickelt haben und was aus den ersten Euros wurde. Dann werde ich auch in einem ausführlichen Beitrag detailliert aufzeigen, wie sich der gesamte Reiseblog jammerbucht-urlaub.de entwickelt hat. Ihr dürft schon jetzt darauf gespannt sein.

Du hast auch eine eigene Webseite mit kleinen oder großen finanziellen Einnahmen? Dann erzähle uns doch hier in den Kommentaren einmal davon.



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