Leuchtturm Jammerbucht Rubjerg

Rubjerg Knude Fyr

Kaum ein Ort an der Küste der Jammerbucht ist dem Besucher besser bekannt als die versandete Kirche Rubjerg Knude.

Ich habe in all den Jahren, in denen wir unseren Urlaub an der Jammerbucht gemacht haben, den stetigen Wandel dieser „Präsentation“ selbst mitverfolgen können. Erinnere ich mich noch sehr gut an den Verkaufsshop unterhalb des Leuchtturms und meines ersten Aufstiegs in den Leuchttum bis ganz nach oben, hat sich über die Jahre doch sehr viel verändert.

Rubjerg Fyr – der versandete Leuchtturm, der bei guter Sicht fast von der gesamten Jammerbucht aus zu erblicken ist, ist immer eine Reise wert. Ein Besuch lohnt sich immer wieder und in jedem Jahr habe ich festgestellt, dass sich sein Umfeld verändert hat. Das wirst auch du feststellen. Deshalb lohnt es sich jedes Jahr wieder einmal nach „seinem“ Leuchtturm zu schauen.jammerbucht_duenenleuchtturm

Das Haus des Strandvoigts

Im Haus des Strandvoigts, etwas südlich vom Leuchtfeuer, wurde ein kleines Museum eingerichtet.




Hier erhältst du umfangreiche und sehr gut aufbereitete Informationen zur Geschichte rund um Rubjerg Fyr. Zahlreiche Karten und vorallem Fotografien runden das Gesamtbild ab.

Das dortige Museum im ehemaligen Haus des Strandvoigts hat vom 25. Juni  bis zum 31. August täglich von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. (Montag geschlossen)
Der Eintritt beträgt circa 20 dänische Kronen und neben der Ausstellung gibt es ein kleines Cafe. Ich empfehle aufgrund der knappen Parkplätze am Leuchttum auch hier das Fahrzeug abzustellen und zu parken, wenn ihr nicht bequem mit dem Fahrrad angereist seid.

Interaktives Museum in der Nähe des Leuchtturms

Wer vor seinem Urlaub schon einmal schauen möchte, wie es dort aussieht und was er erwarten kann, dem empfehle ich die folgende Internetseite http://rubjergknude.dk/tysk/vorderseite/ueberblick/ des Vendsyssel Historiske Museums.

Besonders Kinder werden von dieser Seite, die in Teilen auch auf Deutsch programmiert wurde, begeistert sein. Zahlreiche Spiele und „Entdeckungsreisen“ laden zu einem ausgiebigen Entdecken ein.

Ganz toll ist dort für den Interessierten alles aufbereitet Klar kann das keinen persönlichen Besuch ersetzen. Soll es aber ja auch nicht. Eine Fahrt nach Rubjerg Knude lohnt sich immer.

Bei Sturm kann es ganz schön pustig und sandig werden

Ich empfehle aber aus eigener Erfahrung bei allzu starkem Wind einen anderen Besuchstag auszuwählen. Sand zwischen den Zähnen schmeckt eben nicht besonders gut und davon würdest du an so einem Tag mehr als genug haben. Und darüber hinaus sieht man bei starkem Wind, der den Sand vorantreibt, leider auch nicht allzu viel. Rundum ist es aber auch einfach ungemütlich.
Seit dem Frühjahr 2016 kann der alte Leuchtturm wieder bestiegen werden. Am Leuchtturm angekommen gibt es leider noch keine Toiletten („früher“ haben es das) oder Möglichkeiten, etwas Kleines zum Essen zu erwerben. Auch Getränke sollte man daher im Rucksack haben, wenn man sich auf den unbeschwerten Weg zur Düne aufmacht.
Der Weg zum Leuchtturm ist eigentlich einfach zu gehen und nachdem man am Parkplatz gestartet ist, führt dieser durch eine sehr ansprechende, noch grüne Umgebung. Den Leuchtturm immer im Blick, kommt dieser dann immer näher und näher und zeigt uns den Weg.
Auch der Weg durch die Düne ist von fast Jedem zu schaffen, auch mit Kleinkindern kann man den leichten Anstieg wagen und wird dann am Leuchtturm von einem überwältigen Rundum-Blick belohnt. Aber Achtung: es gibt keine Absperrungen zur Steilküste. Also immer einen Blick auf den Nachwuchs. Und wenn man sich satt gesehen und fotografiert hat, dann lohnt der weitere Weg vom Leuchtturm aus zur alten Kirche, die man schon von der Düne aus sehen kann: der Marup Kirke

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